Seit diesem Sonntag hat Leipzig wieder viel zu lachen: Zum 31. Mal findet dort die Lachmesse statt - laut Angaben der Veranstalter das größte Kleinkunstfestival im deutschsprachigen Raum. Gäste erwartet bis zum 24. Oktober ein buntes Programm aus Kabarett und Komödie, aber auch «Chanson, Lied und Musik, ebenso Literatur, Dichtung und Improvisation oder Pantomime, Clownerie und gehobener Blödsinn», wie es von den Veranstaltern vorab hieß.
Eröffnet wird das Internationale Humor- und Satirefestival am Sonntagabend mit der Verleihung des «Leipziger Löwenzahn» - einem Preis für das beste Programm bei der Lachmesse im vergangenen Jahr. Er geht an die Kabarettistin Lisa Eckhart. «Diese Entscheidung hat eine Publikumsjury getroffen, die von Fachjournalisten und der Leipziger Lachmesse beraten wurde», sagte Harald Pfeifer vom Veranstalterverein.
Corona werde bei der Lachmesse sicher ein Thema sein - aber nicht das einzige, versprach Pfeifer. Auch die politische Situation oder Geschlechterrollen gehörten auf die Bühne. «Es geht nicht darum, monothematisch zu sein. Kleinkunst lebt von der Vielfalt.»