Ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes bundesweites Forschungsprojekt der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlösserverwaltungen (AGDS) macht Hoffnung auf den Erhalt historischer Gärten und Parks, trotz der gravierenden Auswirkungen des Klimawandels. «Wir haben keine frohen Botschaften, aber gute Ergebnisse», sagte AGDS-Präsident Bernd Schreiber zur Abschlusstagung am Freitag im sächsischen Bad Muskau. Seit 2022 wurde das vorhandene Wissen und Handeln in den Gartenverwaltungen erfasst und um wissenschaftlich diskutierte Innovationen ergänzt.
Mit den gefundenen Lösungsansätzen «hoffen wir, die sensiblen Gartenkunstwerke auch in Zeiten des Klimawandels erhalten zu können», sagte Schreiber. Knapp 90 Einzelmaßnahmen, Konzepte oder Strategien sind nun analog und digital öffentlich zugänglich samt Beschreibungen, Zahlen und Kontakten - als Broschüre und Website. Die Maßnahmen reichen von Artenschutz, Wiesen- und Rasenpflege über Mulchen und Kompostierung bis zu Vermehrungstechnik und natürlicher Nachverjüngung.