Er ist 300 Jahre alt und bedarf ständiger Pflege: Mit dem Dresdner Zwinger blickt ein Wahrzeichen der sächsischen Landeshauptstadt auf eine bewegte Geschichte zurück und zugleich in die Zukunft. Denn die Arbeiten an dem barocken Prachtbau dürften auch die kommenden Jahrzehnte und Jahrhunderte andauern. Dafür ist die Zwingerbauhütte zuständig, die jetzt ihren 100. Geburtstag begeht.
Pünktlich zum Jubiläum werden die Arbeiten an der Fassade des Glockenspielpavillons beendet. Die Arbeiten dauerten etwa eineinhalb Jahre und kosteten rund 600.000 Euro. Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) sieht das Geld gut angelegt. Denn mit der Restaurierung barocker Denkmale gewinne Dresden weiter an Anziehungskraft, sagte er zum Geburtstag und lobte das Können und die Leidenschaft der Bauhütten-Mitarbeiter.
«Als Bauherr ist der Freistaat nicht nur für die Errichtung neuer moderner Gebäude zuständig. Unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Generationen liegt auch darin, historische Bauten wie den Zwinger als erlebbare Kultur- und Zeitgeschichte zu bewahren», betonte der Minister.