Ein Forschungsprojekt zur barocken Residenzkultur an den albertinisch-sächsischen Höfen im heutigen Sachsen-Anhalt hat erste Ergebnisse. Ziel war es, Objekte zu identifizieren, die im 18. Jahrhundert von den ehemaligen kursächsischen Residenzen an den Kurfürstensitz nach Dresden gelangt waren.
Insgesamt hätten 478 Objekte zugeordnet werden können - darunter 96 für Schloss Merseburg. 416 Objekte stammten aus der Rüstkammer und 62 aus dem Grünen Gewölbe. Dafür war von 2023 bis 2025 die Herkunft von Ausstellungsstücken der Rüstkammer und des Grünen Gewölbes der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden untersucht worden, wie das Landratsamt des Saalekreises mitteilte.