Zwei Fälle von Online-Anlagebetrug beschäftigen die Ermittlungsbehörden in Sachsen. Ein 67 Jahre alter Mann aus Chemnitz und eine 66-jährige Frau aus Döbeln (Kreis Mittelsachsen) überwiesen in den vergangenen Monaten jeweils hohe Geldbeträge ins Ausland, nachdem ihnen im Internet hohe Renditen versprochen worden waren.
Nach Angaben der Polizei wurde der 67-Jährige bereits im Oktober 2025 auf ein vermeintliches Aktienanlagemodell aufmerksam. Ihm seien hohe Gewinne in Aussicht gestellt worden. In der Folge überwies er rund 130.000 Euro auf ein Konto in Litauen. Als er sich die angeblichen Erträge auszahlen lassen wollte, sollten weitere 20.000 Euro als Gebühr fällig werden. Als der Mann den Betrug erkannte, war sein investiertes Geld nicht mehr verfügbar.