Ein Mann soll sich im vergangenen Jahr als Autohändler ausgegeben und mehr als 1,5 Millionen Euro erschwindelt haben. Der 41-Jährige wurde laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft Dresden unter dem Verdacht des schweren Betruges festgenommen. Er besuchte zunächst Autohäuser in und um Dresden und täuschte Kaufinteresse vor, wie ein Sprecher der Behörde sagte. Dann habe er per Internet und Anzeige eines fiktiven Autohandels hochwertige Pkw angeboten und sich mit Interessenten in den jeweiligen Autohäusern zum Verkaufsgespräch getroffen. «Das fiel dort nicht auf, weil er als potenzieller Kunde schon bekannt war.»
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen April und Dezember 2024 auf diese Weise sieben hochwertige Fahrzeuge zum Preis von zusammen über 1,8 Millionen Euro verkauft, aber nach vollständiger oder teilweiser Zahlung des Kaufpreises nicht geliefert zu haben. Im Ergebnis der Ermittlungen erhielt er über 1,5 Millionen Euro, kaufte sich davon ein teures Auto und transferierte Geld teils über verschiedene Konten ins Ausland.