Ein Verfahren gegen vier Teilnehmer einer Sitzblockade am DHL-Frachtkreuz im Sommer 2021 muss neu aufgerollt werden. Das Dresdner Oberlandesgericht (OLG) gab einem Revisionsantrag der Staatsanwaltschaft Leipzig statt und hob ein Freispruch-Urteil des Amtsgerichtes Eilenburg auf.
Die Betroffenen, die zur Revisionsverhandlung nicht persönlich erschienen waren und sich von ihren Verteidigern vertreten ließen, waren vor gut einem Jahr in Eilenburg vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft legte eine sogenannte Springrevision ein, womit die nächste Distanz übersprungen wurde und das Verfahren nun in beschleunigter Form am OLG landete.