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Sprecherin von «Ende Gelände» zu Geldstrafe verurteilt

Ein Mikrofon in einem Gerichtssaal. / Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Ein Mikrofon in einem Gerichtssaal. / Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Eine Sprecherin des Aktionsbündnisses «Ende Gelände» ist wegen eines Protests im Tagebau «Vereinigtes Schleenhain» zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Borna verhängte am Freitag wegen Hausfriedensbruchs eine Strafe von 15 Tagessätzen zu je 23 Euro, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Bündnissprecherin kündigte an, Rechtsmittel einlegen zu wollen. Das Urteil zeige, wie wichtig die Aktionen von «Ende Gelände» weiterhin seien. Klimaschutz sei kein Verbrechen.

«Ende Gelände» hatte 2019 den Tagebau blockiert. Anschließend verließen die Aktivisten die Kohlegrube freiwillig. Der Tagebaubetreiber Mibrag erstattete Anzeige. Auch die Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel war im Zusammenhang mit dem Protest zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Auch sie legte Rechtsmittel ein.

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