Ein 50-Jähriger ist nach einer mutmaßlichen Raserei durch die Dresdner Fußgängerzone angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte, wird dem Beschuldigten die vorsätzliche Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen. Der Mann soll am 25. Mai gegen 10.00 Uhr mit etwa 70 Kilometern pro Stunde über die für Autos gesperrte Augustusbrücke gefahren sein. Anschließend soll er über Fußwege in Richtung Neumarkt weitergefahren sein, wo ein entgegenkommender Bus abrupt bremsen musste. In der Fußgängerzone soll er mit mehr als 50 Kilometern pro Stunde auf eine Familie zugehalten haben, die zurückwich. Am Terrassenufer soll er schließlich einen Passanten gefährdet haben, der mit seinem Kind im Rollstuhl unterwegs war. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte an einer schweren psychischen Erkrankung leidet und zum Zeitpunkt der Tat nur eingeschränkt schuldfähig war. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten