In Bannewitz tickt die Uhr: Am 17. April läuft die gesetzliche Frist für den rätselhaften Goldfund ab, der die Gemeinde seit Monaten beschäftigt. Sollte sich bis dahin kein rechtmäßiger Eigentümer bei der Polizei melden, gehen die wertvollen Barren offiziell in den Besitz der Kommune über. Darüber berichtete am Dienstag das Online-Portal Bild.de.
Der Zufallsfund im Gras
Die Geschichte begann wie ein Drehbuch: Gemeindemitarbeiter entdeckten im vergangenen Jahr beim Rasenmähen an einem Rückhaltebecken zunächst acht, bei einer erneuten Kontrolle dann weitere zwei Goldbarren. Laut Polizeiangaben beläuft sich der Wert des Schatzes auf mehr als 30.000 Euro. Da Funde dieser Größenordnung extrem selten sind, prüfte die Kriminalpolizei intensiv, ob das Gold aus einer Straftat stammen könnte – bislang jedoch ohne Ergebnis.