Die Unabhängige Vertrauens- und Beschwerdestelle für die Polizei (UVBP) hat 2024 etwas mehr Beschwerden erhalten als im Vorjahr. Insgesamt seien letztes Jahr 268 Beschwerden eingereicht worden, teilte die sächsische Staatskanzlei mit. Davon stammten 249 von Bürgerinnen und Bürgern sowie 19 von Polizeibeschäftigten. Im Vorjahr waren es insgesamt 258 Beschwerden, darunter 24 interne.
Die meisten Fälle betrafen laut Jahresbericht die Polizeidirektion Leipzig (78), gefolgt von Dresden (74) und Chemnitz (39). Insgesamt erwiesen sich 17 Beschwerden als begründet und 80 als teilweise begründet. Das entspricht rund 32 Prozent aller geprüften Fälle. Knapp 46 Prozent wurden als unbegründet eingestuft, in 15 Prozent konnte keine Entscheidung getroffen werden – etwa, weil straf- oder disziplinarrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden.