Eine 35-Jährige soll versucht haben, ihren Stiefvater mit einem vergifteten Döner zu töten. Ab Mittwoch muss sie sich wegen versuchten Mordes in einem Berufungsverfahren vor dem Landgericht Zwickau verantworten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. In erster Instanz hatte das Amtsgericht Zwickau die 35-Jährige freigesprochen. Gegen dieses Urteil hatte die Staatsanwaltschaft erfolgreich Berufung eingelegt.
Nach Angaben der Anklage soll die Frau zunächst eine Modelleisenbahn des Mannes im Wert von etwa 900 Euro gestohlen haben. Danach soll sie geplant haben, ihren Stiefvater zu töten. Dazu soll sie ihm einen Döner gegeben haben, dem das Betäubungsmittel Oxycodon beigemischt gewesen sein soll. Dem Opfer wurde schwindelig und es schlief mehrfach ein. Anschließend erbrach sich der Mann mehrfach, starb jedoch nicht an dem Wirkstoff.