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„Kommen und Gehen“ 2026: Barock trifft Beat beim Sechsstädtebundfestival

Festivalabend
Mezzosopranistin Winnie Brückner / Foto: Annika Weinthal
Von: Uwe Tschirner
Barock trifft Beat, historisches Archiv wird zum Klanglabor – das Sechsstädtebundfestival „Kommen und Gehen“ startet mit „Hammerschmidt recomposed“ in Görlitz und lädt bis August zum musikalischen Grenzgang zwischen Tradition und Gegenwart ein.

Unter dem Motto „Mittelpunkt“ findet vom 12. bis 23. August das 9. „Kommen und Gehen“ – Das Sechsstädtebundfestival statt. Bereits am 20. Mai um 19:30 Uhr eröffnet eine Auftaktveranstaltung im Kühlhaus Görlitz das Festivaljahr. Unter dem Titel „Hammerschmidt recomposed“ werden neue Hörperspektiven auf ein historisches Repertoire eröffnet. Die Musik des Zittauer Komponisten Andreas Hammerschmidt (1611–1675) erklingt sowohl im Original als auch in zeitgenössischen, genreübergreifenden Neukompositionen. Das Ensemble um Mezzosopranistin Winnie Brückner und Pianist Benedikt ter Braak übersetzt den Klang der Barockzeit in die Gegenwart.

Im Rahmen der Reihe „Via Regia – jüdisch – unterwegs“ und als Teil von TACHELES 2026 laden Sibylle Kuhne und Yoed Sorek am 21. Mai um 19:30 Uhr in die Alte Synagoge Görlitz zur musikalischen Lesung „Schicksalhafte Saiten“ ein. Karten sind ab sofort erhältlich. Seit 2018 gestaltet das Festival ein klangliches Experimentierfeld in der Oberlausitz, bei dem Klassik auf Klangkunst, Alte Musik auf Elektronik und Archivarbeit auf Improvisation trifft. 

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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