Im vergangenen Jahr wurden in Sachsens Lebensmittelbetrieben nur wenige Verstöße festgestellt. Bei den insgesamt rund 65.700 registrierten Betrieben seien bei insgesamt 48.000 Kontrollen lediglich rund 1200 Verstöße verzeichnet worden, erklärte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) bei der Vorstellung eines entsprechenden Berichts am Mittwoch in Wiedemar im Landkreis Nordsachsen. Zudem seien etwa 20.200 Lebensmittelproben entnommen worden. Auch hier sei die Zahl der Mängel mit 4,2 Prozent eher gering und gleichzeitig auf dem Niveau des Vorjahres.
Geprüft werde etwa, ob Lebensmittel durch Chemikalien verunreinigt sind oder Salmonellen nachgewiesen werden können. Um die Sicherheit von Lebensmitteln gewährleisten und Rückrufe vermeiden zu können, greifen die Kontrolleure auch auf ein europäisches Schnellwarnsystem zurück, auf das Bürgerinnen und Bürger ebenfalls Zugriff haben. «Teilweise wurden durchaus merkwürdige Dinge in Lebensmitteln gefunden, über die wir uns gewundert haben», sagte Köpping. Dazu gehöre etwa eine Maus in einer Chipstüte.