Dresden sagt der aggressiven Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) den Kampf an. Dazu legen das Gesundheitsamt der Stadt und die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA) ein Programm zur Überwachung, Prävention und Bekämpfung der Insekten auf. Der Fokus richtet sich dabei auf den Stadtteil Äußere Neustadt, in dem die Mücke zuletzt immer wieder auftauchte. «Anwohner können aktiv mitwirken, indem sie Brutstätten vermeiden, Präventionsmaßnahmen einhalten und Verdachtsfälle melden», teilte die Stadt mit.
Am kommenden Montag soll das Programm beginnen. Mit dessen Durchführung wurde eine Firma aus Nürnberg beauftragt, die über umfassende Expertise auf dem Gebiet der Schädlingsbekämpfung verfügen soll und bundesweit aktiv ist. Bis Oktober sollen Bewohner des Stadtteils zunächst in Gesprächen, per Post, E-Mail oder via Website über die Identifizierung von Brutstätten und wirksame Maßnahmen zur Vorsorge informiert werden. Die Bevölkerung wird ersucht, den Fund von Tigermücken per Foto zu dokumentieren und der LUA zu melden.