In Dresden, der einstigen Residenz sächsischer Kurfürsten und Könige, steht die erste Hochzeit einer Wettiner-Prinzessin seit 140 Jahren ins Haus. Bei einem Gottesdienst am Samstag werden Maria Teresita Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen und Comte (Graf) Beryl Alexandre de Saporta aus einem französischen Adelsgeschlecht in der Dresdner Kathedrale vermählt, wie Prinz Alexander von Sachsen Herzog zu Sachsen, Chef des Hauses Wettin, am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zu dem Ereignis würden rund 450 Gäste erwartet, darunter Mitglieder der Häuser Habsburg, Bayern und Sachsen sowie aus dem französischen Adel.
Maria Teresita ist das jüngste Kind von Prinz Alexander von Sachsen, einem Urenkel des letzten sächsischen Königs, und Gisela Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen, einer bayerischen Prinzessin. Ihre Geburt 1999 war nach fast 100 Jahren die erste einer Wettinerin in Dresden, der einstigen Residenz des früheren Herrscherhauses. Sie wuchs mit ihren drei älteren Brüdern zwischen Deutschland und Mexiko auf, wo ihr Vater als Unternehmer auch für deutsche Firmen tätig ist.