Das Bürgerjournalismus-Projekt unter dem Titel „Bürger machen Journalismus“ wurde ins Leben gerufen, um die Demokratie und die Bürgerbeteiligung in Sachsen zu fördern. Initiatoren sind der DJV Sachsen und die Universität Leipzig, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den direkten Austausch zwischen Bürgern und Journalisten zu stärken.
Das Projekt richtet sich an Menschen in ländlichen Regionen, die ihr Interesse an Journalismus vertiefen möchten. Zwenkau war kürzlich Veranstaltungsort eines Einführungsworkshops, doch die Initiative zielt darauf ab, in ganz Sachsen aktiv zu werden. Geplant sind weitere Gruppen, die die Stimmen der Bürger in den Mittelpunkt stellen.
„Bürgerjournalismus kann Demokratie lebendig halten, weil er Beteiligung, Transparenz und Vielfalt im öffentlichen Diskurs fördert“, erklärt Dr. Judith Kretzschmar, Projektleiterin am Zentrum für Journalismus und Demokratie (JoDem) der Universität Leipzig. Das Projekt soll es den Teilnehmern ermöglichen, ihre eigenen journalistischen Beiträge zu kreieren – von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Dabei stehen den Teilnehmern erfahrene Coaches zur Seite.