Der verregnete Sommer hat den sächsischen Freibädern eine eher maue Saison eingebracht. Deutlich weniger Menschen als im Vorjahr seien zum Baden gekommen und die Bilanz sei durchwachsen, hieß es aus den Freibädern in Leipzig, Dresden, Chemnitz und Plauen. Die Freibadsaison hatte im Mai und Juni hervorragend begonnen, in den Sommerferien gab es allerdings viele Regentage.
In Leipzig und Dresden jeweils gut 75.000 Badegäste weniger
In die neun Freibäder der Landeshauptstadt kamen in diesem Jahr knapp 248.000 Gäste. Dies ist im Vergleich zu den Vorjahren ein unterdurchschnittliches Ergebnis, wie ein Sprecher der Dresdner Bäder GmbH auf Anfrage sagte. «Allerdings ist es wenig überraschend, denn der Sommer zeigte sich in diesem Jahr in Dresden viel zu selten von seiner sonnigen und heißen Seite». Im Vorjahr waren bis Anfang September rund 325.000 Gäste in die neun Dresdner Freibäder geströmt. Der besucherstärkste Tag war in diesem Jahr der 22. Juni mit mehr als 15.500 Gästen.
Eine positive Bilanz zogen dagegen die Leipziger Sportbäder: In dieser Saison seien mit 175.753 Badegästen zwar 75.000 Besucher weniger als im Vorjahr gekommen. Im 15-Jahres-Rückblick liegt die Saison damit aber über dem Durchschnitt von 165.000 Badegästen, wie der Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder, Martin Gräfe, sagte. «Aufs und Abs im Wetter und damit auch in den Besucherzahlen gehören für uns als Freibadbetreiber immer dazu». In der Messestadt war der 2. Juli mit 11.057 Gästen der beste Besuchertag.