Ein persönlicher Bericht von Torsten Stupka
Fährt man mit der historischen Muskauer Waldeisenbahn auf einer der drei möglichen Routen in den Rhododendronpark Kromlau, sieht man zwar nur einen begrenzten, aber dennoch sehr repräsentativen Teil des Geoparks Muskauer Faltenbogen. Schon diese kurze Strecke lässt erahnen, welche Vielfalt diese Landschaft auf vergleichsweise kleinem Raum bietet.
Die kleine Reise geht durch den Wald, vorbei an grünen, smaragdfarbenen und bräunlichen Gewässern. Einige laden zum Baden ein, andere bieten einen skurrilen, wenn nicht gar schon etwas gruseligen Anblick. Schließlich erreicht man den malerischen Kromlauer Park, der besonders im Frühjahr mit seinem blühenden Rhododendren und der schon aus Filmen bekannten Rakotzbrücke beeindruckt.
Das alles während einer nur etwa zwanzigminütigen Fahrt – je nach Fahrplan sogar mit einer historischen Dampflok und in liebevoll restaurierten, teilweise offenen Waggons.
Neben dem Rhododendronpark kann man mit der Waldeisenbahn auch den Fürst-Pückler-Park Bad Muskau sowie den Aussichtsturm Schwerer Berg erreichen. Von dort bietet sich ein weiter Blick über die ehemalige Tagebaulandschaft bis hin zum Findlingspark Nochten, dem größten Steinpark Europas.

