Die Freibäder ziehen zum Ende der Sommerferien in Sachsen eine durchwachsene Bilanz. Der großteils verregnete und kühle Hochsommer habe dafür gesorgt, dass die Besucherzahlen unter den Erwartungen blieben. Dazu komme noch, dass auch der Mai und der Juni schon wechselhaft gewesen seien, erklärte der Sprecher der Dresdner Bäder, Lars Kühl. «Im Saison-Endspurt hoffen wir auf Sommerwetter und möglichst wenig Regen, so dass uns noch viele Gäste besuchen.»
Bis Mitte August kamen gut 220.000 Menschen in die Freibäder in der Landeshauptstadt - weniger als erhofft. Ein abschließender Vergleich zum Vorjahr sei erst am Saisonende möglich. «Wir werden aber wahrscheinlich niedrigere Besucherzahlen erzielen als im Vorjahr, welches ein durchschnittliches für uns war», so Kühl. Die Saison ende in Dresden planmäßig am 3. September. Sollte sich bis dahin anhaltendes Sommerwetter abzeichnen, sei es denkbar, einige Freibäder länger geöffnet zu lassen.
Die Leipziger Sportbäder hoffen ebenfalls noch auf zwei warme sommerliche Wochen, um unterm Strich noch eine nahezu durchschnittliche Saisonbilanz erreichen zu können. Die Aussichten für die nächsten Tage seien gut, erklärte Sprecherin Katja Gläß. In Leipzigs Freibädern wurden bis zum 15. August 132 235 Gäste gezählt - 40.000 weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.