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Wie gelingt Inklusion in Dresden? Fachtag sucht Antworten

Ein Blick von hinten in ein gut ausgeleuchtetes Kunstatelier mit Backsteinwänden, in dem mehrere Personen an Staffeleien zeichnen. Im Vordergrund sitzt ein Mann im Rollstuhl und skizziert eine Vase auf seine Leinwand. Im Hintergrund unterhalten sich zwei Teilnehmerinnen.
Inklusion fängt beim gemeinsamen Erleben an: Das Zusammenwirken von Menschen mit und ohne Behinderung steht auch im Fokus des Dresdner Fachtags im Juni 2026. Symbolfoto: DC Studio on Magnific
Von: Cornelius de Haas
Rollstuhlfahrer, Sozialarbeiter, Stadtplaner, Studierende – sie alle sind eingeladen. Am 2. Juni trifft sich Dresden, um über inklusive Stadtteile zu reden. Die Zeit zum Anmelden läuft ab.

Dresden. Dass Inklusion funktioniert, wenn Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ihren Stadtteil gestalten. Das ist die Grundthese hinter dem Fachtag „Inklusion im Sozialraum: Netzwerke entdecken, erfahren, erforschen". Ob und wie das in Dresden gelingt, will die Veranstaltung am Dienstag, 2. Juni 2026, von 16 bis 20 Uhr im Stadtforum Dresden, Waisenhausstraße 14, erkunden. Der Eintritt ist frei.

Eingeladen hat das Zentrum für Forschung, Weiterbildung und Beratung an der Evangelischen Hochschule Dresden (ehs) gemeinsam mit dem Projekt „Inklusion vor Ort in Dresden". Das Besondere am Format: Es richtet sich bewusst an alle zugleich - Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter, Ehrenamtliche, Fachkräfte, Verwaltung, Wissenschaft und Politik. Der Austausch zwischen diesen Gruppen sei das eigentliche Ziel, so die Veranstalter.

Manuela Scharf, Beauftragte der Landeshauptstadt für Menschen mit Behinderungen und Seniorinnen und Senioren, betonte, die ehs erforsche konkret, was Inklusion vor Ort bedeute. Die Konferenz solle dieses Wissen erweitern und sichtbar machen.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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