Dresden. Ein Brand in einer Kleingartenanlage an der Fraunhoferstraße in Trachau hat in der Nacht auf Sonntag einen aufwendigen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Als die Einsatzkräfte gegen 22:24 Uhr eintrafen, schlugen die Flammen bereits deutlich über das Dach der betroffenen Laube hinaus und drohten auf angrenzende Bereiche überzugreifen.
Doch schon die Anfahrt gestaltete sich schwierig: Enge Straßenverhältnisse bremsten die Einsatzfahrzeuge erheblich aus, ein Einweiser führte die Kräfte schließlich zu Fuß zur Brandstelle. Auch dort wartete das nächste Hindernis: das gesamte Gelände war eingezäunt und verschlossen. Da die brennende Laube unmittelbar an der Umzäunung zur Fraunhoferstraße lag, begannen erste Trupps unter Atemschutz sofort mit der Brandbekämpfung von außen. Um weitere Kräfte und Technik an die Einsatzstelle zu bringen, musste der Maschendrahtzaun schließlich mit einem Bolzenschneider geöffnet werden.
Mit insgesamt drei Strahlrohren und Dunghaken - mit denen das Brandgut auseinandergezogen wurde, um versteckte Glutnester freizulegen - bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer. Eine Wärmebildkamera half anschließend, die Brandstelle vollständig zu kontrollieren. Die Türen der Laube mussten gewaltsam geöffnet werden; Personen wurden darin nicht angetroffen. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz standen 22 Kräfte der Wachen Übigau und Pieschen.