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Wettlauf um die Elbe: Das sind die 4 Entwürfe für die neue Carolabrücke

Blick über die Elbe auf den aktuellen Standort der Carolabrücke in Dresden bei blauem Himmel.
Neubeginn an der Elbe: Dort, wo im September 2024 die Carolabrücke teilweise einstürzte, soll bis 2026 ein architektonisch anspruchsvoller Neubau entstehen, der die Dresdner Silhouette wahrt. Foto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Vier Büros, vier Handschriften – und doch eine Gemeinsamkeit: Alle holen den Bogen zurück an die Elbe. Ab Dienstagnachmittag kann jeder die Entwürfe online begutachten.

Dresden. Die vier beauftragten Planungsbüros haben am Dienstag, 26. Mai, ihre Entwürfe für die neue Carolabrücke eingereicht und erstmals dem Begleitgremium vorgestellt, wie die Stadt Dresden mitteilte. Damit gehe der Wiederaufbau der im September 2024 teilweise eingestürzten Elbquerung in die nächste Phase. Je Entwurf wurden drei Visualisierungen eingereicht; sie sollten ab dem Nachmittag gegen 16 Uhr unter dresden.de/carolabruecke einsehbar sein, die zugehörigen Videos ab Mittwoch.

GRASSL-Entwurf Carolabrücke vom Albertbrücke gesehen
Perspektive von der Albertbrücke auf den Entwurf von Grassl. Visualisierung: Ingenieurbüro GRASSL
Brückenuntersicht Altstädter Seite Carolabrücke Entwurf Grassl
Brückenuntersicht des Grassl-Entwurds auf der Altstädter Seite. Visualisierung: Ingenieurbüro GRASSL
Stadtbalkon Carolabrücke Entwurf Grassl
So sieht der Stadtbalkon des Grassl-Entwurfs aus. Visualisierung: Ingenieurbüro GRASSL

Auffällig ist, dass alle vier Büros das Motiv der Bogenbrücke aufgreifen und die Brücke bewusst niedrig halten, um die Blickachsen auf die Altstadtsilhouette zu wahren. Die Arbeitsgemeinschaft FHECOR und TSSB will mit ihrer „Carolabrücke 3.0“ die Bögen der historischen Vorgängerin neu interpretieren. Das Büro Grassl übersetzt die sechs Bogenebenen der ersten Carolabrücke in eine semi-integrale Konstruktion und ergänzt sie um Aussichtsplätze, sogenannte Stadtbalkone.

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Leonhardt, Andrä und Partner Carolabrücke Entwurf von Carolabrücke
So blicken Leonhardt, Andrä und Partner von der Brühlschen Terrasse auf ihren CarolabrückeneEntwurf. Visualisierung: Leonhardt, Andrä und Partner

Leonhardt, Andrä und Partner Entwurf Carolabrücke von der Albertbrücke
So sieht das Büro Leonhardt, Andrä und Partner seine Carolabrücke von der Albertbrücke. Visualisierung: Leonhardt, Andrä und Partner

Carolabrücke Entwurf Neustädter Seite Leonhardt, Andrä und Partner
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Die heutige Sitzung diente nach Angaben der Stadt allein der Vorstellung; zulässig seien zunächst nur Verständnisfragen gewesen, eine Bewertung erfolge noch nicht. Die politische Debatte beginnt unterdessen bereits: Der Dresdner Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Löser hat am Dienstag eine Kleine Anfrage an die Staatsregierung eingereicht, um Spielräume für eine kostengünstigere und zugleich hochwertige Bauweise auszuloten.

Carolabrücke Entwurf Schüssler Plan  von Brühlscher Terrasse
So sieht der Entwurf von Schüssler Plan von der Brühlschen Terrasse aus. Visualisierung: Leonhardt, Andrä und Partner
Carolabrücke Entwurf Schüssler Plan von Albertbrücke gesehen
So sieht der CarolabrückeneEntwurf des Büros Schüssler Plan von der Albertbrücke aus. Visualisierung: Schüssler Plan
Untersicht Entwurf Carolabrücke Schüssler Plan
Ein Blick von unten auf den Entwurf von Schüssler Plan. Visualisierung: Schüssler Plan

Im nächsten Schritt prüfen die Fachämter die Arbeiten, am Freitag, 5. Juni, tagt ein Gremium externer Fachleute. Über den Entwurf entscheidet der Stadtrat voraussichtlich am 3. September. 

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Blick vom Königsufer auf den FHECOR/TSSB-Entwurf der neuen Carolabrücke. Visualisierung: FHECOR+TSSB

Öffentlich zu sehen sind die Entwürfe ab Sonnabend, 13. Juni, im Rahmen des „Offenen Rathauses“. Die Ausstellung in der AGORA des Stadtforums, Waisenhausstraße 14, läuft bis 17. Juli, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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