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Was eine Dresdner Malerin in den Wäldern der Slowakei suchte - und mit nach Hause brachte

Außenansicht des Gebäudes vom Stadtarchiv Dresden in der Elisabeth-Boer-Straße mit Glasfassade und einem Aufkleber zur Jahrhundertflut 2002.
Ort der Kunst: In der Elisabeth-Boer-Straße 1 öffnet das Stadtarchiv Dresden seine Türen für die neue Ausstellung „Sieben Berge“ der Künstlerin Viola Große, die ab dem 1. Juni 2026 zu sehen ist. Archivfoto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Viola Große malt keine Berge, sie zerlegt sie in jedes einzelne Blatt und setzt sie neu zusammen. Vom 1. Juni an zeigt das Stadtarchiv Dresden, was dabei herauskommt.

Dresden. Manche Künstler stellen sich vor eine Landschaft und malen, was sie sehen. Viola Große geht einen Schritt weiter: Sie studiert die Natur bis in den letzten Zweig, bis ins kleinste Blatt - und versucht zu begreifen, wie aus all diesen Details ein lebendiges Ganzes entsteht. Ihre Beobachtungen hält sie direkt vor Ort fest, oft auf Reisen. Zuletzt zog es sie in die Wälder und Berge der Slowakei.

Was dort und anderswo entstand, zeigt das Stadtarchiv Dresden ab dem 1. Juni unter dem Titel „Sieben Berge". Zur Vernissage am Montag, dem 1. Juni 2026, um 18 Uhr, sind alle Interessierten eingeladen. Die Bilder begleitet ein Gefühl tiefer Verbundenheit mit der Natur, mit ihrem Wachsen und Vergehen im Lauf der Jahreszeiten.

Wer kommt, entdeckt im Stadtarchiv noch mehr: Am Eingang erinnert Lydia Lander mit der Holzstich-Serie „Corona" an eine Zeit zwischen Impfung, Test und Alltagsmaske. Daneben zeigt Maximilian Koch unter dem Thema „Porträt" Linolschnitte und Algrafien - Bildnisse, die in der direkten Begegnung mit dem Modell entstanden sind.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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