Dresden. Aus einem rund fünf Tonnen schweren Rohblock feinkörnigen Cottaer Sandsteins schlug Diplom-Bildhauer Sebastian Hempel eine barocke Figur heraus - übrig blieb am Ende eine Skulptur von etwa einer Tonne. Jetzt steht die „Bildhauerei" als Kopie wieder auf der Mittelachse der Hauptstraße in der Inneren Neustadt, dort, wo ihr Original einst Platz hatte.
Möglich wurde die Rückkehr durch viele Hände. „Die Herstellung der ‚Bildhauerei' war nur durch großzügige finanzielle Hilfe vieler Förderer möglich", sagt Dr. Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. Fast 4.000 Euro kamen allein durch Spenden zusammen, getragen vom Engagement des Handels- und Kulturvereins Hauptstraße e. V. und der Dresdner Bürgerinnen und Bürger. Stadtbezirksamtsleiter André Barth dankt zudem dem Stadtbezirksbeirat Neustadt, der mit 10.000 Euro half. Insgesamt kostete die Figur rund 35.700 Euro - finanziert aus mehreren Töpfen, darunter rund 18.000 Euro aus dem Fonds des ehemaligen DDR-Parteivermögens.
