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Wenn der Ernstfall kommt: Wer warnt Dresden - und wo erfahre ich, was zu tun ist?

Eine Hand hält ein Smartphone im Vordergrund, auf dessen Display das kreisförmige Logo der NINA Warn-App zu sehen ist. Im unscharfen Hintergrund ist eine graue elektronische Sirene an einem Mast vor einem klaren, strahlend blauen Himmel montiert.
Von der Sirene bis zur App wie NINA: Dresden informiert auf einer neuen Webseite über Bevölkerungswarnung und richtiges Verhalten im Ernstfall. Eine Kampagne auf 70 Stadtbildschirmen schafft derzeit Aufmerksamkeit. Foto: Landeshauptstadt Dresden
Von: Cornelius de Haas
Die Sirene heult, das Handy piept - und dann? Genau an diesem Punkt setzt eine neue Dresdner Kampagne an: Sie zeigt, wer im Gefahrenfall warnt und wo verlässliche Informationen zu finden sind.

Dresden. Eine Warnung weckt Aufmerksamkeit - aber sie beantwortet noch nicht die entscheidende Frage: Was tue ich jetzt? Genau diese Lücke will die Landeshauptstadt Dresden schließen. Auf 70 Bildschirmen im Stadtgebiet macht sie derzeit auf das Thema Bevölkerungswarnung aufmerksam und verweist auf eine neue Internetseite, www.dresden.de/warnung. Dort ist verständlich erklärt, welche Warnmittel wann und warum zum Einsatz kommen - von der Sirene über das Radio bis zur Warn-App - und wie man sich in verschiedenen Gefahrenlagen richtig verhält.

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So läuft eine Warnung ab - von der Sirene bis zur Entwarnung

Der Hintergrund: Eine amtliche Warnmeldung ist bewusst kurz. Sie nennt zunächst nur das Wichtigste zur Gefahr und eine erste Handlungsempfehlung, um schnell Schutzverhalten auszulösen. Die Details folgen unmittelbar danach über die offiziellen Kanäle der Stadt - die Webseite www.dresden.de, die Social-Media-Auftritte von Stadt und Feuerwehr sowie, je nach Lage, Pressemitteilungen und Medienberichte. Dort werden betroffene Bereiche konkretisiert und Empfehlungen laufend aktualisiert. „Warnungen schaffen Aufmerksamkeit, Informationen vermitteln Orientierung", bringt es Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka auf den Punkt - die neue Seite bündele dieses Wissen an einer zentralen Stelle.

Wie real das Ganze ist, führte zuletzt ein Großbrand in einem Recyclingbetrieb Anfang Juli vor Augen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Menschen im betroffenen Bereich über mehrere Kanäle aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen abzuschalten. Solche Einsätze zeigen, worauf es ankommt: eine amtliche Warnung schnell zu erhalten - und sie richtig einordnen zu können.

Weitere Informationen unter www.dresden.de/warnung.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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