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Waffen-Alarm auf der Schiene: Bundespolizei landet Doppelschlag am Dresdner Hauptbahnhof

Nahaufnahme der markanten, abgerundeten roten Front eines ÖBB Railjet Zuges in einer historischen Bahnhofshalle mit gewölbtem Glasdach. Rechts auf dem grauen Bahnsteig läuft ein Bahnmitarbeiter in weißem Hemd und dunkler Krawatte am Zug vorbei.
Waffenfund im Railjet: Die Bundespolizei hat am Dienstag bei Kontrollen im Bahnverkehr nach Dresden zwei bewaffnete Männer gestoppt. In einem Railjet und einem Fernzug wurden ein Springmesser sowie illegales Pfefferspray beschlagnahmt. Symbolbild: pixabay/rajta
Von: Dresden News
Es war ein ganz normaler Dienstagmorgen im grenzüberschreitenden Bahnverkehr - bis die Bundespolizei in zwei Zügen aus Tschechien fündig wurde. Innerhalb von zwei Stunden gingen den Beamten zwei bewaffnete Männer ins Netz.

Dresden. Zwei Züge, zwei Kontrollen, zwei Waffen - und das an einem einzigen Vormittag: Am Dienstag hat die Bundespolizei im grenzüberschreitenden Bahnverkehr aus Tschechien zwei Männer gestoppt, die bewaffnet unterwegs waren.

Gegen 8.45 Uhr nahmen die Beamten in einem internationalen Fernreisezug zwischen Bad Schandau und dem Dresdner Hauptbahnhof einen 37-jährigen Mazedonier ins Visier. Papiere, die seinen Aufenthalt legitimiert hätten, konnte der Mann nicht vorweisen - also ging es zur Dienststelle am Hauptbahnhof. Dort stellte sich heraus: Er führte ein Springmesser bei sich. Nun muss er sich wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten; die Einreise wurde ihm verweigert, am Nachmittag übergaben ihn die Beamten den tschechischen Behörden.

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Zwei Stunden später der nächste Fund

Kaum zwei Stunden danach, gegen 10.45 Uhr, kontrollierten die Einsatzkräfte in einem Railjet einen 29-jährigen Tschechen - und hatten gleich doppelt einen Treffer. Gegen den Mann lag eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Regensburg vor, die ihm einen Strafbefehl aushändigen wollte. Beim Blick ins Gepäck kam dann noch ein nicht zugelassenes Pfefferspray zum Vorschein, griffbereit im Rucksack. Die Beamten beschlagnahmten das Sprühgerät und leiteten auch gegen ihn ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

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