Dresden. Zwei Züge, zwei Kontrollen, zwei Waffen - und das an einem einzigen Vormittag: Am Dienstag hat die Bundespolizei im grenzüberschreitenden Bahnverkehr aus Tschechien zwei Männer gestoppt, die bewaffnet unterwegs waren.
Gegen 8.45 Uhr nahmen die Beamten in einem internationalen Fernreisezug zwischen Bad Schandau und dem Dresdner Hauptbahnhof einen 37-jährigen Mazedonier ins Visier. Papiere, die seinen Aufenthalt legitimiert hätten, konnte der Mann nicht vorweisen - also ging es zur Dienststelle am Hauptbahnhof. Dort stellte sich heraus: Er führte ein Springmesser bei sich. Nun muss er sich wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten; die Einreise wurde ihm verweigert, am Nachmittag übergaben ihn die Beamten den tschechischen Behörden.