Seit dem ersten Internationalen Frauentag vor über 100 Jahren ist viel erreicht worden: Wahlrecht, Bildungszugang, rechtliche Gleichstellung. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Auf dem Arbeitsmarkt sind Frauen und Männer noch immer nicht gleichgestellt. Das zeigen aktuelle Zahlen für Dresden und Sachsen – mit einem klaren Befund: Die Lücke liegt nicht an mangelnder Qualifikation der Frauen.
Die gute Nachricht
Dresdnerinnen sind gut im Job. Mit einer Beschäftigungsquote von 63,7 Prozent liegt Dresden deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 60 Prozent. Und auf der mittleren Führungsebene haben Frauen in Ostdeutschland inzwischen mit den Männern so gut wie gleichgezogen – ihr Anteil liegt dort bei 46 Prozent.