Dresden. Deutsche Großprojekte und Termintreue - das ist selten eine Liebesgeschichte. Umso bemerkenswerter, was Infineon am Donnerstag (2. Juli) in Dresden gefeiert hat: Der Halbleiterkonzern hat seine neue Smart Power Fab eröffnet, und zwar mehrere Monate vor dem Zeitplan. Fünf Milliarden Euro hat das Werk gekostet - die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte - und es schafft rund 1.000 neue Arbeitsplätze.
Mit dem Neubau verdoppelt Infineon seine Produktionskapazität in Dresden und betreibt hier nach eigenen Angaben die weltweit größte Fabrik für sogenannte Leistungshalbleiter und Analog/Mixed-Signal-Chips. „Wir eröffnen unser neues Werk genau zur richtigen Zeit", sagte Konzernchef Jochen Hanebeck.