Ein Bericht von Peter Hilbert
Immer wieder bleibt es auf den Geh- und Radwegen der Waldschlößchenbrücke etwas dunkler. Die LED-Strahler der Lichtleisten in den Handläufen strahlen zwar hell. Doch immer wieder fallen sie aus und müssen erneuert werden. Dieses Jahr waren es bis Mitte Juli bereits 18 Leuchten, teilt die Stadt mit. So bleibt es an manchen Stellen auf den Geh- und Radwegen etwas dunkler.
Zwar ist das Bauwerk, das nach dem Einsturz der Carolabrücke unverzichtbar ist, in solidem Zustand. Bei der jüngsten Hauptprüfung, dem sogenannten Brücken-TÜV, hat das Bauwerk 2024 die Note 2,4 erhalten. An der Brücke gibt es nur kleinere Schäden, wie Risse und Ausbrüche in Fahrbahn oder Fugen und punktuelle Mängel am Rostschutz. Gelöst ist auch ein weiteres Problem. Das Bundesverwaltungsgericht hatte mit der sogenannten Planfeststellung im Juli 2016 die Baugenehmigung für die Brücke gekippt. Nachgeholt werden musste die Umweltverträglichkeitsprüfung nach den strengen EU-Richtlinien für Flora-Fauna-Habitate (FFH). Ende 2025 hatte die Landesdirektion Sachsen die Prüfungen abgeschlossen und das Großprojekt endgültig genehmigt. Also ist die Brücke jetzt kein Schwarzbau mehr.