Dresden. Es ist eine Vorentscheidung mit Zündstoff: Nachdem zuvor bereits das Fachgremium und die Bürger ihre Favoriten unter den vier Entwürfen benannt hatten, hat am Abend das Begleitgremium zum Neubau der Carolabrücke getagt. Nach stundenlanger Sitzung steht die Empfehlung an den Stadtrat fest - und sie fällt zugunsten des Entwurfs von Leonhardt, Andrä und Partner, Knight Architects und Querfeldeins (LAP) aus.
Knappe 14:12-Entscheidung in der Stichwahl
Die Wahl verlief denkbar knapp. In einer ersten Abstimmung legte das 26-köpfige Gremium fest, welche Entwürfe in die engere Wahl kommen. Übrig blieben LAP und der Entwurf der Planungsgemeinschaft FHECOR/TSSB. In der anschließenden Stichwahl setzte sich LAP mit 14 zu 12 Stimmen durch. Vorausgegangen war eine knapp fünfstündige Sitzung. Dem Begleitgremium gehören neben den Ratsfraktionen auch Verwaltungskräfte und Interessenverbände wie ADAC, ADFC, NABU, Gesellschaft Historischer Neumarkt und Handwerkskammer an.