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Darum rollen am Freitag Hunderte Poolnudeln durch Dresden

Radfahrer fahren in einer Reihe auf einer Straße. An ihren Gepäckträgern sind orangefarbene Poolnudeln quer befestigt, die seitlich in den Fahrbahnraum ragen, um den geforderten Überholabstand zu Autos sichtbar zu machen.
Sichtbarer Abstand: Der ADFC Dresden lädt am Freitag, 21. August, um 16 Uhr zur „Poolnudeldemo“ am Rathauspark Löbtau. Die bunten Röhren symbolisieren die gesetzlich vorgeschriebenen 1,5 Meter Mindestabstand beim Überholen. Foto: Juliane Mostertz/FOTOGRAFISCH
Von: Cornelius de Haas
Zu enges Überholen ist lebensgefährlich für Radler. Mit einer „Poolnudeldemo“ fordert die ADFC-Stadtteilgruppe Dresden West mehr Kontrollen und echte Rücksicht. Alle Details zu Treffpunkt, Route und der Material-Ausgabe vor Ort.

Dresden. Bunte Schaumstoffröhren als Protestmittel: Mit einer „Poolnudeldemo" will die ADFC-Stadtteilgruppe Löbtau/Dresden West am Freitag, 21. August, für mehr Sicherheit im Radverkehr werben. Start ist um 16 Uhr am Rathauspark Löbtau an der Tharandter Straße 3. Eingeladen ist, wer ein Zeichen für sicheres Radfahren setzen will, gerade auch dort, wo es bislang keine Radwege gibt.

Warum 1,5 Meter zählen

Der Hintergrund ist ein konkreter Wert aus der Straßenverkehrsordnung: Innerorts müssen Autofahrer beim Überholen von Radfahrern mindestens 1,5 Meter Abstand halten, außerorts sogar 2 Meter. Im Alltag werde dieser Abstand oft unterschritten, kritisiert der ADFC. Ein Grund dafür seien zu seltene Kontrollen. Auf die Vorgabe weisen inzwischen auch Streifenwagen der Polizeidirektion Dresden sowie Fahrzeuge der Stadt und städtischer Unternehmen mit Aufklebern hin.

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Genau diese 1,5 Meter machen die Teilnehmer sichtbar: Sie befestigen die Poolnudeln seitlich an ihren Rädern, sodass der vorgeschriebene Abstand im Straßenbild greifbar wird. Ausgegeben und montiert werden die Schaumstoffröhren am Treffpunkt. Anschließend führt die Route in gemütlichem Tempo durch Löbtau und wieder zurück zum Rathauspark.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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