Dresden. Der sanierte Ostflügel des Festspielhauses Hellerau ist beim Sächsischen Staatspreis für Baukultur ausgezeichnet worden. Das Projekt „Festspielhaus Hellerau – Flügel Ost" erhielt eine der drei Anerkennungen, dotiert mit 5.000 Euro. Vergeben wurde der Preis bereits bei einem Festakt am 23. Juni 2026 in Dresden; die Auszeichnung für die Stadt wurde am Donnerstag, 27. August, offiziell entgegengenommen – durch Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch, Vertreter des städtischen Amtes für Hochbau und Immobilienverwaltung sowie des Dresdner Architekturbüros heinlewischer.
Von der Ruine zum Produktionshaus
Hinter der Auszeichnung steht ein langer Weg. Vor 13 Jahren nahm die Stadt am damals ruinösen Ostflügel die ersten Sicherungsarbeiten vor und ließ eine Machbarkeitsstudie für eine öffentliche Nutzung erstellen. „Die Auszeichnung ist eine große Würdigung für das jahrelange Engagement der Stadt für das Festspielhaus Hellerau", erklärt Baubürgermeister Stephan Kühn. Man habe nicht nur das richtige Ziel, sondern auch den richtigen Weg gewählt.

Den Umbau beschloss die Stadt 2020, die Bauarbeiten begannen im Oktober 2021. Ziel war ein Residenz- und Probenzentrum für HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste. Im Mai 2024 wurde der sanierte Ostflügel übergeben, im September 2025 der Kleine Saal offiziell eröffnet.