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"Razzia" an den Elbwiesen: Dresden erwischt sieben illegale Grillrunden

Nahaufnahme von mehreren braun gebratenen Würstchen auf einem Grillrost über glühenden Kohlen. Leichter Rauch steigt auf, im unscharfen Hintergrund liegt eine grüne Wiese im Freien.
Würstchen auf dem Rost: In Dresden kann das abseits erlaubter Plätze teuer werden. Der Gemeindliche Vollzugsdienst griff bei einer Großkontrolle gegen wildes Grillen an den Elbwiesen durch. Erwischten Wild-Grillern drohen bis zu 100 Euro Bußgeld. Symbolbild: pixabay/borevina
Von: Cornelius de Haas
Gezielt ging das Dresdner Ordnungsamt am Dienstag an Elbwiesen und Kiesgruben auf die Suche nach unerlaubten Grillfeuern. Das Ergebnis: sieben offene Feuer außerhalb der erlaubten Stellen. Und Bußgelder für alle, die erwischt wurden.

Dresden. Sieben unerlaubte Grillrunden und offene Feuer hat der Gemeindliche Vollzugsdienst (GVD) bei einer Großkontrolle in Dresden aufgedeckt. Beim „Aktionstag Grillen" am Dienstag, 25. August 2026, kontrollierten die Einsatzkräfte gezielt Elbwiesen, Naturschutzgebiete und Kiesgruben, also überall dort, wo potenziell Menschen grillten oder Feuer entzündeten, statt die erlaubten Grillplätze und Feuerstellen zu nutzen. Für die Erwischten wird es teuer.

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Sieben verbotene Feuer: Bußgelder bis zu 100 Euro

An mehreren Orten im Stadtgebiet zählten die Kontrolleure im Lauf des Tages sieben Verstöße gegen die Regeln für offenes Feuer und Grillen. Die Betroffenen mussten sich direkt vor Ort verantworten und zahlen nun zwischen 30 und 100 Euro. Wie hoch das Bußgeld ausfällt, hängt vom Verstoß ab: Wer ohne Erlaubnis auf einer genehmigungspflichtigen Feuerstelle grillt, kommt günstiger davon als jemand, der außerhalb solcher Stellen zündelt oder dabei die Vegetation beschädigt. Die Reaktionen fielen laut GVD unterschiedlich aus: einige Ertappte zeigten Verständnis, andere reagierten uneinsichtig.

Darum kontrolliert das Ordnungsamt so streng

Dem GVD geht es nach eigenen Angaben vor allem um Aufklärung. Bei Trockenheit könne schon ein einziger Funke schwere Folgen haben, die Schäden für die Umwelt seien dann kaum absehbar. Auch zurückgelassenes Verpackungsmaterial belaste Böden und Gewässer und werde Tieren gefährlich. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss aber mit Konsequenzen rechnen.

Beim Grillen blieb es an diesem Tag nicht. Die Einsatzkräfte registrierten außerdem 24 Verstöße im ruhenden Verkehr, sieben Radfahrer ohne Beleuchtung, drei Nachtlager und einen freilaufenden Hund ohne Leine.

Weitere Kontrolltage in Dresden geplant

Der Aktionstag soll kein Einzelfall bleiben: Der GVD kündigt weitere Schwerpunktkontrollen für Ordnung und Sauberkeit an und appelliert an die Dresdnerinnen und Dresdner, Verantwortung für den öffentlichen Raum zu übernehmen. Wo in Dresden legal gegrillt und ein Lagerfeuer entzündet werden darf, steht unter www.dresden.de/lagerfeuer.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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