Dresden. Für ein lange leerstehendes, stark sanierungsbedürftiges Denkmal in der Friedrichstadt zeichnet sich eine Zukunft ab. Die Stadt will die beiden Grundstücke Löbtauer Straße 31 und 64 gemeinsam mit der KADUR Gruppe entwickeln. Das Dresdner Unternehmen hatte bei einer Konzeptausschreibung zu Jahresbeginn das beste Gebot abgegeben. Ziel ist, zuerst das verfallene denkmalgeschützte Areal hinter der Nummer 31 instand zu setzen und danach die benachbarte Fläche an der Nummer 64 neu zu bebauen.
Rund 40 Wohnungen, Proberäume und Werkstätten
Das rund 5.300 Quadratmeter große Grundstück hinter der Löbtauer Straße 31 steht mit Gebäuden und Außenflächen unter Denkmalschutz. Kernstück ist das um 1860 errichtete Bettenhaus, dazu kommt ein später entstandenes Funktionsgebäude. Beide sollen saniert und für neue Nutzungen geöffnet werden.
Nach den bisherigen Plänen des Investors sollen dabei rund 40 kleinere Wohnungen entstehen; im Erdgeschoss sind Proberäume für Musiker und Werkstätten denkbar. Vorgesehen sind außerdem Flächen für Dienstleistungen und medizinische Labore. Das Hauptgebäude soll künftig Aufzüge bekommen, auch Parkflächen sind geplant. Vergeben werden soll dieses Grundstück im Erbbaurecht; für die Erschließung ist die Stadt im Gespräch mit der Cultus GmbH, die nebenan ein Seniorenheim betreibt.