Die Landeshauptstadt Dresden pflanzt bis Ende Mai 46 neue Bäume in der Johannstadt und der Pirnaischen Vorstadt. Die Standorte verteilen sich auf die Lortzingstraße (21 Bäume), die Roßbachstraße (14) und die Holbeinstraße (11).
Eingesetzt werden verschiedene Arten, darunter Amberbäume, amerikanische Stadtlinden, ungarische Silberlinden, Hopfenbuchen, Gleditschien, schmalblättrige Eschen und schmalkronige Eichen. Die Auswahl folgt dem fortgeschriebenen Straßenbaumkonzept der Stadt, das auf Arten setzt, die mit urbanen Bedingungen und steigenden Temperaturen zurechtkommen. An der Lortzingstraße müssen für die nötigen Wurzelräume teilweise Telekommunikations- und Beleuchtungskabel umverlegt werden.
Damit die Jungbäume in der versiegelten Umgebung anwachsen, arbeitet die Stadt mit Lockstoffen zur Wurzelsteuerung, bodenverbessernden Zusatzstoffen sowie Stammanstrich, Gießringen und Verankerungen.
Finanziert wird das Vorhaben über das Förderprogramm „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung (NiSE)". Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 532.600 Euro. Davon kommen 70 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen. Den Rest tragen das Amt für Stadtplanung und Mobilität sowie das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.