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Tarnung Stufe Grün: Dresdens neuester Superblitzer verschwindet zwischen Bäumen und Büschen

Der grüne Enforcement-Trailer „HWI-VE 213“ steht versteckt am Straßenrand der Meißner Landstraße in Dresden-Briesnitz.
Gut getarnt: Der neue, olivgrüne Messanhänger des Dresdner Ordnungsamtes ist kaum auszumachen. An der Meißner Landstraße in Briesnitz „versteckt“ sich der Superblitzer „HWI-VE 213“ geschickt zwischen dem Grün am Straßenrand. Foto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Zwischen frisch gemähtem Rasen, dichten Sträuchern und sommerlich belaubten Bäumen hat sich seit Dienstag ein neuer Bekannter im Dresdner Westen eingenistet. Wer flott vorbeirollt, übersieht den grünen Tarnkünstler schnell - bis das Blitzlicht aufzuckt.

Dresden. Knapp zwei Wochen nach seiner Premiere an der Grundstraße in Loschwitz ist Dresdens jüngster Superblitzer "HWI-VE 213" schon wieder umgezogen - und diesmal hat es ihn quer durch die Stadt verschlagen. Seit Dienstagvormittag steht der grüne Enforcement-Trailer an der Meißner Landstraße in Briesnitz, wo Tempo 50 gilt. 

Spannender als der reine Standort ist allerdings, wie das Ordnungsamt sein neuestes Spielzeug platziert hat: Der Anhänger duckt sich am Straßenrand zwischen Rasenfläche, Buschwerk und hohen Bäumen - fast so, als wolle er Verstecken spielen. Wer zügig vorbeifährt, erkennt den olivfarbenen Kasten kaum vom Grün dahinter. Genau diesen Effekt dürfte sich die Stadt von der ungewöhnlichen Sonderlackierung erhofft haben, als sie Mitte Mai den dritten Messanhänger in Dienst stellte. Während seine beiden grauen Brüder „HWI-VE 159" - derzeit auf dem Zelleschen Weg aktiv - und „HWI-VE 167" - zuletzt auf der Fetscherstraße im Einsatz - zwischen Asphalt und Hausfassaden recht gut sichtbar bleiben, verschmilzt der Neuzugang förmlich mit der Umgebung.

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Akkubetrieben und ohne Personal vor Ort kann der Superblitzer mehrere Tage am Standort bleiben. Auf der Meißner Landstraße gilt: Wer 16 bis 20 km/h zu schnell unterwegs ist, zahlt 70 Euro. Ab 21 km/h zu viel werden 80 Euro plus ein Punkt in Flensburg fällig.

Bleibt neugierig auf eure Stadt – die Redaktion von Die Sachsen News wünscht eine sichere Fahrt.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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