Die Klimaaktivisten von Extinction Rebellion haben erneut in Dresden für eine «Wärmewende» protestiert, die den Ausstieg aus fossilen Energieträgern fordert. Rund zwei Dutzend Demonstranten blockierten am Donnerstag eine stark befahrene Kreuzung im Norden der Stadt für etwa eine halbe Stunde, inklusive kurzer Pausen für die Weiterfahrt.
Die Protestaktion unterbreche den Alltag, da fossiles Heizen eine kostspielige Sackgasse darstelle, so die Aktivisten. «Ich würde lieber nicht stören, aber schweigen ist unverantwortlich. Obwohl wir den Verkehr unterbrechen, richten wir uns nicht gegen Autofahrer. Wir machen sichtbar, dass politisches Zögern uns alle ausbremst», erklärte der Physiker Christian Bläul, der als prominente Figur der Klimaproteste in der sächsischen Landeshauptstadt gilt.