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Rote Karte für die Parkpreisverdopplung in Dresden

Rote Karte für die Parkpreisverdopplung in Dresden
From: Meißen News
Eine neue Petition fordert eine erreichbare Innenstadt und faire Regeln für die Bewohner.

Von Bürgerjournalisten Kurt Torsten Küllig

Mit einer Petition wendet sich der ein Dresdner Bürger gegen die geplante Erhöhung der Parkgebühren und die Erweiterung der teuersten Tarifzone. Für Teile der Inneren Neustadt könnten sich dadurch der Stundenpreis von 1,50 auf 3 Euro und der Tagestarif von 6 auf 12 Euro verdoppeln.

„Eine Erhöhung um 100 Prozent gefährdet die Erreichbarkeit der Innenstadt, belastet Geschäfte, Gastronomie, Besucher und Bewohner“, so der Petent. Bevor der Stadtrat entscheidet, müssten die wirtschaftlichen und sozialen Folgen transparent untersucht werden.

Die Petition fordert außerdem faire Regeln für Bewohner sogenannter „ausgegrauter Gebäude“. Diese Häuser liegen innerhalb eines Bewohnerparkgebietes, sind aber pauschal von der Erteilung von Bewohnerparkausweisen ausgeschlossen. Bereits ein privater Stellplatz kann dazu führen, dass ein gesamter Haushalt keinen Parkausweis erhält – selbst wenn mehrere Anwohner dauerhaft jeweils ein Fahrzeug nutzen.

Der Petent fordert deshalb, private Stellplätze auf die tatsächlich genutzten Fahrzeuge eines Haushalts anzurechnen: „Wer zwei Fahrzeuge, aber nur einen zugeordneten Stellplatz hat, sollte für das zweite Fahrzeug einen Bewohnerparkausweis beantragen dürfen. Eine Selbstverständlichkeit in allen anderen sächsichen Großstädten.“

Die Petition finden Sie hier.

Kurt Torsten Küllig ist Mitglied im Verein Die Bürgerjournalisten für Sachsen e.V. (i.G.) Transparenzhinweis: Küllig ist auch der Petent.