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Neuer Spielplatz für Altgruna: Am Frauensteiner Platz wird jetzt gebaut

Zwei Kinder klettern auf einem hölzernen Spielgerät mit Kletterseilen in einem bewaldeten Außenbereich. Das Bild dient als Symbolfoto für den geplanten Entdecker-Spielplatz am Frauensteiner Platz.
Vom Schotterplatz zum Spieleparadies: So oder so ähnlich soll es ab Juni 2026 am Frauensteiner Platz in Dresden-Altgruna aussehen. Für rund 260.000 Euro entsteht dort ein naturnaher Entdecker-Spielplatz, dessen Gestaltung maßgeblich auf Wünschen von Kindern aus der Nachbarschaft basiert. Symbolbild Entdeckerspielplatz / Freepik
Von: Cornelius de Haas

Dresden. Aus grauem Schotter soll in den kommenden Monaten ein Ort zum Klettern, Entdecken und Ausruhen werden: In Dresden-Altgruna haben die Bauarbeiten für einen neuen Spielplatz begonnen. Bis zum Frühsommer 2026 entsteht am Frauensteiner Platz eine naturnah gestaltete Anlage für Kinder und Familien.

Die Fläche an der Bärensteiner Straße, unweit der Kleingartenvereine „Frauensteiner Platz“ und „Albert Eidner“, wird dafür grundlegend umgestaltet. Geplant ist ein sogenannter Entdecker-Spielplatz mit Angeboten für verschiedene Altersgruppen. Neben klassischen Elementen wie Sandbereich und Kletterturm sind auch Balancierstrecken, Kriechröhren und eine Hängematte vorgesehen.

Ein besonderes Merkmal bleibt die bestehende Wildblumenwiese, die in das Konzept integriert wird. Ergänzend pflanzt die Stadt Bäume und Sträucher, um Schatten zu schaffen und das Klima vor Ort zu verbessern. Dr. Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, sagt: „So können die Kinder nicht nur die Spielfläche erkunden, sondern durch den Erhalt der Wildblumenwiese auch verschiedene Wildstauden, Wildbienen und andere Insekten kennenlernen.“

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Die Planung geht auch auf Ideen aus der Nachbarschaft zurück. Bei zwei Beteiligungsverfahren im Jahr 2024 brachten Anwohner und insbesondere Kinder ihre Vorschläge ein, die in den Entwurf eingeflossen sind.

Die Kosten für den neuen Spielplatz liegen bei rund 260.000 Euro. Etwa ein Drittel trägt die Stadt, der größere Teil kommt aus Förderprogrammen von Bund und Land. Wenn alles nach Plan läuft, kann der Spielplatz im Juni 2026 eröffnet werden.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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