Dresden. Ein tiefer Blick in die Stadtgeschichte bremst derzeit die Bauarbeiten in der Wilsdruffer Vorstadt aus. Beim Abriss des ehemaligen Chemiehandels sind Arbeiter auf massive historische Betonreste gestoßen, die in keinem modernen Plan verzeichnet waren. Trotz des aktuellen Zeitverzugs bereitet die Stadtverwaltung für den Spätsommer 2026 den Einsatz einer innovativen biologischen Reinigungstechnologie vor, um das giftige Erbe im Grundwasser zu bekämpfen.
Seit Oktober 2025 laufen die großflächigen Rückbauarbeiten auf dem rund 15.000 Quadratmeter großen Areal an der Rosenstraße 77. Das Ziel der Landeshauptstadt ist klar gesteckt: Bis Ende 2027 sollen sämtliche Gebäude verschwunden und die tiefen Schadstoffbelastungen beseitigt sein, um das Grundstück zu einer sicheren und zukunftsfähigen Fläche zu entwickeln.