Im Dresdner Norden haben neue Untersuchungen des Umweltamtes eine deutliche Belastung durch sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ PFAS ergeben. Diese Stoffe, die sich kaum abbauen und lange in der Umwelt verbleiben, wurden im November 2025 in Gewässern, Sedimenten und Brunnen erneut überprüft. Ziel war es, die Belastung genauer zu erfassen und bestehende Schutzmaßnahmen bei Bedarf auszuweiten.
Belastungsschwerpunkte
Besonders betroffen sind der Ziegeleiteich und der Ziegeleiteichgraben. Dort wurden PFAS-Konzentrationen von über 1 µg/l im Oberflächenwasser und im Sediment nachgewiesen. Auch Brunnen im direkten Umfeld zeigen Belastungen im Grundwasser. Weitere, wenn auch geringere Befunde liegen für den Seifenbach, den Brueghel-Teich, den Dornbuschgraben sowie die Teichkette Weixdorf vor. In anderen untersuchten Gewässern bewegen sich die Werte im Nanogramm-Bereich. Nach aktuellem Kenntnisstand handelt es sich um ein örtlich begrenztes Schadensbild. Die Ursachen werden schrittweise durch weitere Untersuchungen ermittelt.