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Neue Heimat für die Freie Evangelische Schule: Gymnasium zieht in Neubau in Dresden

Neue Heimat für die Freie Evangelische Schule: Gymnasium zieht in Neubau in Dresden
So sieht das neue Gymnasium der Freien Evangelischen Schule an der Altenberger Straße aus. Foto: Par.X Marketing & Events/Norbert Neumann
Von: Dresden News

Am vergangenen Montag hat die Freie Evangelische Schule Dresden ihren Neubau an der Altenberger Straße offiziell eröffnet. Das moderne Gebäude bietet dem im August 2023 gegründeten Gymnasium erstmals ein dauerhaftes Zuhause – zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler zwei Schuljahre lang in einem Interimsbau aus Containern gelernt.

Mit dem Einzug wächst zusammen, was zusammengehört: An einem Campus im Dresdner Osten vereint die FES nun Kita, Grundschule, Hort, Oberschule und Gymnasium. Was 1993 mit einer einzigen Grundschulklasse in Laubegast begann, hat damit einen neuen Maßstab erreicht.

Das Interesse ist enorm: Für das kommende Schuljahr gingen über 300 Anmeldungen ein – bei gerade einmal 125 verfügbaren Plätzen in Klasse 5. Dresdens Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (CDU) sieht darin keine Konkurrenz für staatliche Schulen, sondern eine Bereicherung der Bildungslandschaft.

Pädagogisch setzt die FES auf das Konzept „Hauptfach Mensch": Beziehungsarbeit steht vor Leistungsdruck, ein christliches Menschenbild bildet das Fundament. Rund 10 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben sonderpädagogischen Förderbedarf und werden vollständig in den Schulalltag integriert. Ergänzt wird das Angebot durch Schulpsychologie, Sozialarbeit und eine integrative Lerntherapie für Kinder mit Teilleistungsstörungen.

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Freuen sich über die Eröffnung des Gymnasiums der Freien Evangelischen Schule: Schülersprecherinin Emily Baum, Architekt Falk Schubert (Schubert + Horst Architekten GmbH), Sachsens Kultusminister Conrad Clemens, FES-Geschäftsführer Thomas Ertel und Schulleiter Thomas Kunz, Sebastian Quast (Otto Quast Bau) und Schülersprecher Colin Küchler (v.l.). Foto: Par.X Marketing & Events/Norbert Neumann

Im Unterricht geht die Schule eigene Wege: In sogenannten Lernbüros arbeiten Schülerinnen und Schüler in den Kernfächern Deutsch, Mathe und Englisch in ihrem eigenen Tempo. Beim wöchentlichen „FreiDay" bearbeiten sie fächerübergreifende Projekte zu realen Problemen. In den Klassen 5 und 6 lernen Oberschüler und Gymnasiasten zunächst gemeinsam – die Trennung erfolgt erst nach fundierter Beobachtung ab Klasse 7. Kultusminister Conrad Clemens (CDU) lobte diesen Ansatz und empfahl staatlichen Schulen, sich daran ein Beispiel zu nehmen: „Die öffentlichen Schulen können sich da etwas abgucken" – etwa bei flexibleren Stundenplänen, längerem gemeinsamem Lernen oder jahrgangsübergreifendem Unterricht.

Die Berufsorientierung startet bereits ab Klasse 7 – in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und durch Teilnahme an Formaten wie „SCHAU REIN!", dem Girls- & Boys-Day und der Messe KarriereStart.

Als staatlich anerkannte Ersatzschule nimmt die FES Dresden Anmeldungen direkt entgegen – unabhängig von Einzugsgebieten und offen für alle, unabhängig von Konfession oder sozialem Hintergrund. Weitere Informationen unter fes-dresden.de.

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