Am vergangenen Montag hat die Freie Evangelische Schule Dresden ihren Neubau an der Altenberger Straße offiziell eröffnet. Das moderne Gebäude bietet dem im August 2023 gegründeten Gymnasium erstmals ein dauerhaftes Zuhause – zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler zwei Schuljahre lang in einem Interimsbau aus Containern gelernt.
Mit dem Einzug wächst zusammen, was zusammengehört: An einem Campus im Dresdner Osten vereint die FES nun Kita, Grundschule, Hort, Oberschule und Gymnasium. Was 1993 mit einer einzigen Grundschulklasse in Laubegast begann, hat damit einen neuen Maßstab erreicht.
Das Interesse ist enorm: Für das kommende Schuljahr gingen über 300 Anmeldungen ein – bei gerade einmal 125 verfügbaren Plätzen in Klasse 5. Dresdens Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (CDU) sieht darin keine Konkurrenz für staatliche Schulen, sondern eine Bereicherung der Bildungslandschaft.
Pädagogisch setzt die FES auf das Konzept „Hauptfach Mensch": Beziehungsarbeit steht vor Leistungsdruck, ein christliches Menschenbild bildet das Fundament. Rund 10 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben sonderpädagogischen Förderbedarf und werden vollständig in den Schulalltag integriert. Ergänzt wird das Angebot durch Schulpsychologie, Sozialarbeit und eine integrative Lerntherapie für Kinder mit Teilleistungsstörungen.
