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Nächtliches Drama in Dresden: Rauch schneidet Bewohnern den Fluchtweg ab

Nächtlicher Feuerwehreinsatz an einem Plattenbau. Ein ausgefahrener Leiterkorb beleuchtet die verrauchte Fassade mit Scheinwerfern. Im Vordergrund stehen Einsatzkräfte neben Schläuchen.
Großeinsatz in Strehlen: Ein Kellerbrand verletzte in der Nacht zum Freitag fünf Menschen. Die Feuerwehr war mit 85 Kräften vor Ort und rettete Bewohner über Drehleitern. Foto: Feuerwehr Dresden/Roland Halkasch
Von: Dresden News
Dichter Rauch quoll aus dem Keller eines sechsgeschossigen Mehrfamilienhauses in Dresden-Strehlen und zog durchs Treppenhaus bis in die Wohnungen. Während ein Trupp unter Atemschutz zum Feuer vordrang, brachten Kollegen mehrere Bewohner über die Drehleiter ins Freie.

Dresden. Ein Kellerbrand hat in der Nacht zum Freitag in Strehlen einen Großeinsatz ausgelöst. Als die ersten Kräfte an der Curt-Querner-Straße eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Kellergeschoss - und hatte sich über das Treppenhaus und offene Fenster bis in mehrere Wohnungen gezogen.

Während ein Trupp unter Atemschutz über das Treppenhaus zum Feuer vorrückte, stand die Rettung der Menschen im Vordergrund. Mehrere Bewohner holten die Einsatzkräfte über die Drehleiter aus dem Gebäude, weitere führten sie mit Brandfluchthauben sicher durch den verrauchten Treppenraum nach draußen. Das Feuer selbst loderte in mehreren Kellerabteilen; Personen waren dort nicht. Mit einem Strahlrohr löschten die Kräfte die Flammen zügig und entrauchten anschließend das Haus maschinell. Alle 24 Wohnungen des Gebäudes wurden kontrolliert - einige Türen mussten die Einsatzkräfte dafür gewaltsam öffnen.

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