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Nach Attacke in Dresdens Ausländerbehörde: Staatsanwaltschaft wirft 34-Jährigem versuchten Totschlag vor

Schwarz-Weiß-Nahaufnahme von zwei menschlichen Händen, die vor dem Oberkörper gefesselt in metallenen Handschellen liegen. Der Hintergrund ist schlicht und dunkel gehalten.
Ermittlungen wegen versuchten Totschlags: Nach dem Angriff in der Dresdner Ausländerbehörde sitzt der 34-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Er soll versucht haben, einen Sicherheitsmitarbeiter anzuzünden. Symbolbild: Magnific/rawpixel.com
Von: Dresden News
Ein Mann soll am Eingang der Dresdner Ausländerbehörde einen Wachmann mit Brandflüssigkeit übergossen haben, um ihn anzuzünden. Dass daraus keine tödliche Tat wurde, lag nach Angaben der Staatsanwaltschaft nur an einem Feuerzeug, das nicht zündete.

Dresden. Nach dem Angriff in der Dresdner Ausländerbehörde am Freitag, wiegt der Vorwurf gegen den mutmaßlichen Täter schwerer als zunächst bekannt. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen den 34-jährigen Staatenlosen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Er soll am 28. August gegen 8.30 Uhr im Eingangsbereich der Behörde an der Lingnerallee einen 30 Jahre alten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes mit einer leicht entzündlichen Flüssigkeit übergossen haben, um ihn mit einem mitgeführten Feuerzeug anzuzünden. Dazu kam es nur deshalb nicht, weil sich das Feuerzeug nicht entzünden ließ. Damit sei die Umsetzung des Tatplans nicht mehr möglich gewesen.

Laut Polizei war der Mann zu einem Termin gekommen und mit einem Dokument nicht einverstanden, das er am Einlass erhalten hatte. Er habe die Unterlagen mit der Flüssigkeit übergossen und anzünden wollen, Sicherheitsleute hätten das verhindert und seien dabei selbst getroffen worden. Anschließend habe er ein Messer gezogen und einen 48 Jahre alten Sachbearbeiter in dessen Büro bedroht, bis ihm die Wachleute das Messer abnahmen. Verletzt wurde niemand.

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Den Beschuldigten nahm die Polizei noch am selben Tag vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden am 29. August Haftbefehl, seither sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Vorbestraft ist er den Ermittlern zufolge nicht. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

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