Dresden. Es war kein gewöhnlicher Vormittag an der Dresdner Königstraße: Als Ermittler am 17. Dezember 2025 gegen 10:30 Uhr die Wohnung eines 46-Jährigen durchsuchten, stießen sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf ein üppig bestücktes Drogendepot. Rund 15 Kilogramm Marihuana, drei Kilogramm Haschisch, ein Kilogramm Amphetamin, 700 Gramm MDMA und 300 Ecstasy-Tabletten sollen sich dort gestapelt haben - dazu mehr als 30 Tüten THC-Gummibären.
Anklage erhoben - 46-Jähriger in Untersuchungshaft
Noch am Tag der Durchsuchung nahmen die Behörden den Deutschen vorläufig fest, einen Tag später erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden Haftbefehl. Seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Er ist nicht vorbestraft und hat zu den Vorwürfen bislang geschwiegen.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat nun Anklage wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zur Großen Strafkammer des Landgerichts erhoben. Ob es tatsächlich zum Prozess kommt, entscheidet das Gericht in den kommenden Wochen. Bis dahin gilt für den 46-Jährigen die Unschuldsvermutung.