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Messer, 26.000 Euro und THC-Gummibärchen: Dresdner wegen bewaffnetem Drogenhandel angeklagt

Eine goldene Justitia-Statue mit Augenbinde, Waage und Schwert steht als Symbol für das Rechtssystem im Vordergrund. Im unscharfen Hintergrund befinden sich dekorative orientalische Gefäße und Uhren.
Ein Fall für die Dresdner Justiz: Nach dem Fund von rund 20 Kilo Drogen und Waffen in einer Wohnung an der Königstraße hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben. Dem 46-Jährigen droht ein Prozess vor dem Landgericht. Symbolbild: pixabay/Peggychoucair
Von: Dresden News
In einer Wohnung mitten an der Königstraße soll ein 46-Jähriger ein kleines Drogenlager gehortet haben - abgesichert mit Messern, Schlagstock und Pfefferspray. Jetzt muss das Landgericht Dresden entscheiden, ob der Mann vor Gericht muss.

Dresden. Es war kein gewöhnlicher Vormittag an der Dresdner Königstraße: Als Ermittler am 17. Dezember 2025 gegen 10:30 Uhr die Wohnung eines 46-Jährigen durchsuchten, stießen sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf ein üppig bestücktes Drogendepot. Rund 15 Kilogramm Marihuana, drei Kilogramm Haschisch, ein Kilogramm Amphetamin, 700 Gramm MDMA und 300 Ecstasy-Tabletten sollen sich dort gestapelt haben - dazu mehr als 30 Tüten THC-Gummibären.

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Der Mann soll die Drogen zum gewinnbringenden Weiterverkauf gehortet haben. Für mögliche Auseinandersetzungen war er aus Sicht der Ankläger gerüstet: Schlagring, mehrere Messer, ein Schlagstock und Pfefferspray sollen griffbereit in der Wohnung gelegen haben. Zusätzlich stellten die Beamten 26.000 Euro sicher, die aus früheren Drogengeschäften stammen sollen – die Staatsanwaltschaft will das Geld einziehen lassen.

Anklage erhoben - 46-Jähriger in Untersuchungshaft

Noch am Tag der Durchsuchung nahmen die Behörden den Deutschen vorläufig fest, einen Tag später erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden Haftbefehl. Seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Er ist nicht vorbestraft und hat zu den Vorwürfen bislang geschwiegen.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat nun Anklage wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zur Großen Strafkammer des Landgerichts erhoben. Ob es tatsächlich zum Prozess kommt, entscheidet das Gericht in den kommenden Wochen. Bis dahin gilt für den 46-Jährigen die Unschuldsvermutung.

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