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Laubenbrand in der Friedrichstadt: Großeinsatz und Widerstand gegen die Polizei

Laubenbrand in der Friedrichstadt: Großeinsatz und Widerstand gegen die Polizei
Eine Einsatzkräfte löscht die Glutnester einer abgebrannten Gartenlaube ab. Symbolbild: Feuerwehr Dresden
Von: Cornelius de Haas

Am Sonntagmorgen zerstörte ein Feuer zwei Gartenlauben in einer Kleingartensparte an der Altonaer Straße vollständig. Während 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr die Flammen bekämpften, setzte die Polizei einen 34-jährigen Mann fest, der die Löscharbeiten behinderte und Beamte angriff.

Gegen 08:00 Uhr brach das Feuer in der Kleingartenanlage in der Friedrichstadt aus. Als Kräfte der Wachen Übigau und Löbtau eintrafen, standen bereits zwei Lauben in Vollbrand, benachbarte Gebäude waren erheblicher Wärmestrahlung ausgesetzt.

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Ausbreitung auf die Anlage verhindert

Mehrere Trupps unter Atemschutz rückten mit zwei Strahlrohren vor; ein drittes kühlte die angrenzenden Gebäude. Zur Wasserversorgung verlegten die Einsatzkräfte eine 80 Meter lange Schlauchleitung. Die zwei Lauben brannten vollständig nieder, eine Ausbreitung auf die übrige Anlage wurde verhindert. Hitzeschäden an benachbarten Parzellen ließen sich dennoch nicht vermeiden.

Mann behindert Löscharbeiten und greift Beamte an

Ein 34-jähriger Deutscher behinderte während des Einsatzes die Feuerwehr erheblich. Als Beamte ihn vom Brandort verweisen wollten, leistete er Widerstand und griff die Polizisten tätlich an. Verletzt wurde niemand. Ob er Pächter einer der betroffenen Lauben war, ist bislang nicht bekannt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Nachlöscharbeiten bis zum Mittag

Das Ablöschen von Glutnestern zog sich bis in die Mittagsstunden hin. Zur Schadenshöhe liegen keine Angaben vor. Die Brandursache ist ungeklärt; Kriminalspezialisten werden den Brandort untersuchen, sobald er vollständig erkaltet ist.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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