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Jagd nach Zug-Attacke: Bundespolizei stoppt flüchtigen Schläger am Bahnsteig

Jagd nach Zug-Attacke: Bundespolizei stoppt flüchtigen Schläger am Bahnsteig
Symbolbild Polizei / pixabay Augustin-Foto_J_Augustin
Von: Dresden News
Drama im Railjet nach Dresden: Ein Mann geht im Zug ohne jeden Grund auf Passagiere los, spuckt eine Frau an und attackiert einen Rentner. Danach flieht er quer durch den Bahnhof. Doch die Bundespolizei leitete sofort eine Blitz-Fahndung ein.

Dresden/Bad Schandau. Es war kurz nach halb zehn am Dienstagmorgen, als sich die Stimmung im Railjet von Berlin nach Dresden schlagartig drehte. Ohne erkennbaren Anlass soll ein 46-jähriger Tscheche eine 37-jährige Frau angespuckt haben - und kurz darauf einen 72-jährigen Mitreisenden tätlich angegriffen haben. Im Zug herrschte Aufruhr, der Betrieb geriet ins Stocken.

Als der Zug in den Bahnhof Dresden-Neustadt rollte, machte sich der Mann aus dem Staub und tauchte zunächst unter. Erst die alarmierten Beamten der Bundespolizei brachten beim Gespräch mit dem Zugpersonal noch ein Detail ans Licht: Ein gültiges Ticket hatte der Flüchtige ohnehin nie besessen.

Doch er kam nicht weit. Zeugen hatten beobachtet, wie er in eine S-Bahn Richtung Bad Schandau gestiegen war. Die Bundespolizei in Berggießhübel wurde sofort verständigt - und wartete bereits, als der Zug um 10:43 Uhr planmäßig einfuhr. Direkt am Bahnsteig klickten die Handschellen.

Gegen den 46-Jährigen ermittelt die Bundespolizei nun wegen Körperverletzung und des Erschleichens von Leistungen.

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