Dresden. Ein Waldspaziergang in Laubegast hat am Donnerstag ein ungewöhnliches Großaufgebot ausgelöst - und am Ende eine erleichterte Hundebesitzerschaft. Die belgische Schäferhündin „Mara" war im Bereich Leubener Weg offenbar einem Dachs auf der Spur, folgte ihm in ein rund 20 Meter langes Rohr und saß dort plötzlich fest. Zwei bis drei Meter tief verlief die Röhre unter einer asphaltierten Straße, aus eigener Kraft kam das Tier nicht mehr heraus.
Ihr Halter schlug Alarm, kurz darauf rückte die Feuerwehr an. Schnell zeigte sich: Mit den üblichen Mitteln war hier nichts zu machen. Die Einsatzkräfte holten einen Fachberater des Technischen Hilfswerks dazu und tüftelten gemeinsam eine Strategie aus. Per Laserentfernungsmesser grenzten sie zunächst ein, wo genau die Hündin steckte. Dann rückte ein Bagger an und trug vorsichtig Waldboden ab, um sich dem tief liegenden Rohr zu nähern. Die letzten Zentimeter gruben die Helfer von Hand frei - mit Schaufeln und Muskelkraft.
