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Hotelbetrug in Dresden: Anklage gegen 30-Jährigen – Schaden über 7.500 Euro

Hotelbetrug in Dresden: Anklage gegen 30-Jährigen – Schaden über 7.500 Euro
Symbolbild Rezeption / pixabay Rodrigo_SalomonHC

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen 30-jährigen Deutschen erhoben. Der Vorwurf: gewerbsmäßiger Betrug in 14 Fällen zum Nachteil von Hotels und Pensionen in Dresden und Umgebung.

Was wird dem Beschuldigten vorgeworfen?

Zwischen Juni 2024 und November 2025 soll der Mann wiederholt Übernachtungen gebucht und in Anspruch genommen haben – obwohl er weder zahlen wollte noch konnte. Dabei ging er laut Staatsanwaltschaft systematisch vor:

  • Er verwendete teilweise falsche Personalien
  • Er reiste in allen Fällen mindestens einen Tag vor Ablauf des Buchungszeitraums ab
  • In mehreren Fällen legte er den Betrieben gefälschte Kostenübernahmeerklärungen vor

Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 7.500 Euro.

Festnahme, Haftbefehl und Geständnis

Der Beschuldigte wurde am 5. Dezember 2025 aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgenommen. Am 30. Dezember 2025 setzte der Ermittlungsrichter den Haftbefehl gegen strenge Auflagen außer Vollzug.

Der Mann ist einschlägig vorbestraft und hat sich den Tatvorwürfen gegenüber im Wesentlichen geständig eingelassen.

Wie geht es weiter?

Das Amtsgericht Dresden – Schöffengericht – entscheidet nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage. Ein Termin zur Hauptverhandlung steht noch aus.